Wir brennen.

Wir brennen für eine Welt, in der jeder Mensch das Potential hat, sich jenseits von gesellschaftlichen Zwängen frei zu entfalten. Wir brennen vor Wut, wenn wir sehen, dass aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen diesen Anspruch sabotieren. Einen großen Anteil an dieser Entwicklung hat nicht zuletzt die extreme Rechte – gegen sie richtet sich unser Kampf, weshalb wir uns als Teil der Antifa begreifen. Antifa bedeutet für uns nicht nur, Nazistrukturen aufzudecken, sondern beinhaltet auch den Kampf für eine egalitäre Gesellschaft.

Der Funke hat schon längst gezündet: Lasst uns das Lauffeuer verbreiten!

Wir brennen für alle, die nicht mehr zwischen subjektiven Bedürfnissen und objektiv gedachten politischen Zielen unterscheiden wollen. Den Kampf für unsere Visionen bestimmen wir längst aktiv mit, genauso wie die Frauen* vor uns. Wir bestimmen ihn längst maßgeblich mit, genauso wie die Frauen* vor uns. Wir verbinden uns gegen das Mackertum in unseren eigenen Reihen. Die proklamierte selbstreflexive Ausrichtung der Antifa darf keine Phrasendrescherei bleiben – wir brauchen Monitoring! Und deshalb kommt ihr jetzt an uns nicht mehr vorbei. Wir schärfen den Blick für Themen, die im antifaschistischen Alltag schnell untergehen. Wir wollen uns dafür einsetzen, den feministischen Blickwinkel in unseren gemeinsamen Kämpfen zu stärken. Dabei geht es uns nicht darum, Männer* aus linken Strukturen zu kicken oder uns gegen sie zu verbinden. Wir wollen als linke Bewegung, mit all ihren vielfältigen Kämpfen und Ideen, vorwärts kommen und uns entwickeln. Es geht darum, stets eine geschlechtersensible Perspektive in unsere Kritik einzubauen, denn patriarchale Verhältnisse und Hierarchien haben wir alle verinnerlicht.

Es geht ums Empowerment!

Wir brennen für einen Raum, in dem wir uns als Frauen* vernetzen, austauschen und vor allem Politik machen können, ohne gegen die stets selben Windmühlen zu kämpfen. Als feministische Antifa-Gruppe üben wir fundamentale Kritik am gesellschaftlichen Ist-Zustand. Extrem rechte Ideologien, die heutzutage breite Teile unserer Gesellschaft teilen, sind fest mit einer archaischen Vorstellung von Geschlechterverhältnissen verbunden, die eine Gefahr für uns darstellen. Deshalb: Antifaschismus muss feministisch gedacht werden!

A woman’s place is in the antifa!

f:antifa
feminist struggle bochum